Gönn Dir Freiraum

Unsere heutige Gesellschaft leidet unter Überbeschäftigung.

Überbeschäftigung entsteht nicht nur durch ständiges tun, das schlimmste Beschäftigtsein ist das Beschäftigtsein mit unseren Gedanken. Unser Verstand springt wie ein Affe von Ast zu Ast (Monkeymind), geht in die Vergangenheit oder Zukunft und spielt Szenarien ab.

Manche von uns brauchen Überbeschäftigung, um sich wichtig zu fühlen, manche sind stark im Alltag eingebunden oder manche wollen inneren Schmerz nicht fühlen.

Doch durch das Sichbeschäftigen erkennen wir nicht, was sich in uns abspielt und man übersieht die eigene Unerfülltheit. Man verliert das Gespür für richtigen und heilsamen Schmerz und der Geist verhärtet sich.

Was nutzt es, alles auf weltlicher Ebene zu gewinnen, wenn man sich selbst verliert?

Gönn Dir Freiraum zur Besinnung und hab für Dich selbst ein aufmerksames Herz. Finde eine Balance im Leben, gönn Dir Freiraum vom Beschäftigtsein.

(inspiriert durch Ayya Khema: „Gönne Dich Dir selbst“ .Online verfügbar unter https://www.youtube.com/watch?v=cX1JCKCOIRg&ab_channel=Buddha-HausMettaVihara, zuletzt geprüft am 21.03.2021)

Der erste Schritt

Wahrscheinlich ahnst Du es schon, die Reise beginnt mit einer Reise zu Dir selbst. 

Die Welt um uns herum ist, wie sie ist. Du hast die Wahl, wie Du hierauf reagieren willst. Die Kunst ist es, gerade bei schlechten Dingen nicht zu reagieren. 

Jetzt denkst Du vielleicht, das kann ich auf gar keinen Fall, was er oder sie mir angetan hat, das kann ich nicht hinnehmen und schon bist Du in Deinem Gedankenkarussell gefangen. 

Doch schau genauer hin, was passiert:

“An Zorn festzuhalten ist wie Gift trinken und erwarten, dass der Andere dadurch stirbt.” -Buddha

Also beginne Dich nach innen zu wenden. Wir sind wundervolle kleine und große Fleischklöpschen und reagieren auf die Welt, so wie wir es gelernt haben. Wir wurden durch Erziehung und sozialem Umfeld konditioniert und sehen die Welt durch den Schleier der Konditionierung. Durchbrich diese Konditionierung und finde zu Dir selbst. 

Die Entscheidung

Wir Menschen neigen dazu, uns mit allen möglichen Entscheidungen zu belasten. Letztendlich aber kann man all das verwerfen, um eine grundlegende Entscheidung zu treffen:

Will ich glücklich sein oder will ich nicht glücklich sein?

Es regnet, na und? Der Regen ist wie er ist, das Schlechte tust Du dazu. Was bringt es nicht glücklich zu sein. Es ändert nichts an den Dingen.

Es sind unsere Gedanken, die die Welt in gut und schlecht einteilen und bewerten. Das will ich haben und das auf gar keinen Fall. Und schon leiden wir.

Doch die gute Nachricht ist, Du hast es in der Hand, Dein Leben und Deine Gedanken zu gestalten. 

Also triff Deine Entscheidung: Willst Du glücklich sein oder willst Du nicht glücklich sein.