Yoga in Wesel
  • Home
  • Kursplan
  • Für Firmen
  • Auszeit
    • Unsere Philosophie
    • Räumlichkeiten
    • Team der Auszeit
  • Impressionen
  • Gedankenräume
  • Downloads
  • Kontakt
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
Gedankenraum #2

Mehr Leichtigkeit im Leben

Was verändert sich, wenn wir unseren Tag mit Freude beginnen?
Entdecke diesen Gedankenraum
  • 📖 Gedanken lesen
    ✓ verfügbar
  • 🎧 Podcast anhören
    in Vorbereitung
  • 🧘 Meditation erleben
    in Vorbereitung
Vor einiger Zeit erzählte mir jemand, dass sie in ihrem Leben eine schwere Zeit mit Depressionen erlebt hatte. Heute meditiert sie jeden Morgen auf Freude.

Dieser eine Satz ist bei mir hängen geblieben.

Jeden Morgen auf Freude meditieren.

Nicht, weil ich selbst eine Depression erlebt hätte. Sondern weil ich dieses andere Gefühl durchaus kenne: morgens aufzuwachen und nicht gerade voller Begeisterung aus dem Bett zu springen.

Es gibt Tage, da freue ich mich auf das, was vor mir liegt. Und es gibt diese anderen Morgen. Der Wecker klingelt und noch bevor der Tag richtig angefangen hat, ist der Kopf schon mittendrin.

Was steht heute an? Was muss ich erledigen? Wo muss ich hin? Was darf ich auf keinen Fall vergessen?

Das Hamsterrad beginnt manchmal schon, bevor wir überhaupt aufgestanden sind.

Und genau deshalb hat mich dieser Satz so beschäftigt.

Was wäre, wenn Freude zuerst käme?

Ich habe angefangen, es selbst auszuprobieren.

Nicht jeden Morgen sofort gedanklich in den Tag zu springen. Nicht gleich die Aufgabenliste im Kopf durchzugehen. Nicht als Erstes darüber nachzudenken, was heute alles von mir erwartet wird.

Sondern einen Moment liegen zu bleiben.

Zu atmen.

Und mich bewusst mit Freude zu verbinden.

Mit der Freude darüber, überhaupt da zu sein.

Mit der Freude auf diesen neuen Tag.

Mit Menschen, Dingen oder kleinen Momenten, auf die ich mich freue.

Und ich merke: Mein Morgen verändert sich dadurch.

Er wird nicht spektakulär anders. Meine Aufgaben verschwinden nicht. Mein Kalender wird nicht leerer.

Aber ich starte entspannter.

Vielleicht sogar ein bisschen leichter.

Unsere Gedanken kommen sowieso

Ich glaube, uns ist oft gar nicht bewusst, was unsere Gedanken mit uns machen.

Wir denken den ganzen Tag. Und einen großen Teil davon bekommen wir vermutlich überhaupt nicht bewusst mit.

Gerade morgens scheint unser Kopf besonders schnell darin zu sein, uns zu erzählen, was alles fehlt.

Zu wenig geschlafen.

Zu wenig Zeit.

Keine Lust.

Zu viel zu tun.

Schon wieder arbeiten.

Wir sind noch keine fünf Minuten wach und befinden uns gedanklich bereits mitten im Mangel.

Und natürlich können wir nicht einfach beschließen, nur noch schöne Gedanken zu haben.

Das möchte ich auch gar nicht.

Für mich geht es um etwas anderes:

Meine Gedanken überhaupt erst einmal wahrzunehmen.

Zu bemerken, wohin sie mich gerade führen.

Und dann vielleicht zu entscheiden, ob ich ihnen dorthin folgen möchte.

Vielleicht ist das eine lebenslange Aufgabe

Je mehr ich mich mit Bewusstheit beschäftige, desto mehr glaube ich, dass es nicht darum geht, irgendwann an einen Punkt zu kommen, an dem wir unsere Gedanken vollkommen im Griff haben.

Vielleicht ist es vielmehr eine lebenslange Übung.

Immer wieder wahrnehmen.

Immer wieder beobachten.

Und manchmal neu ausrichten.

Nicht gegen das, was gerade da ist.

Nicht indem wir uns einreden, glücklich zu sein, wenn wir es nicht sind.

Sondern indem wir uns daran erinnern, dass unsere Aufmerksamkeit nicht ausschließlich bei dem bleiben muss, was fehlt, schwer ist oder noch erledigt werden muss.

Mangel oder Fülle?

Auch dieser Gedanke begleitet mich schon länger: Worauf richte ich meinen Blick?

Auf das, was fehlt?

Oder auf das, was bereits da ist?

Fülle bedeutet für mich nicht, dass in meinem Leben alles perfekt sein muss.

Es bedeutet auch nicht, Schwierigkeiten schönzureden.

Aber selbst an einem ganz gewöhnlichen Morgen ist bereits unglaublich viel da.

Ein neuer Tag.

Ein Körper, der mich durch diesen Tag trägt.

Menschen, die mir wichtig sind.

Ein Zuhause.

Eine Tasse Tee.

Ein Gespräch.

Ein Sonnenstrahl.

Etwas, auf das ich mich freue.

Und manchmal vielleicht einfach nur:

Ich bin hier. Ich bin am Leben.

Mit Freude geht vieles leichter

Ich kenne das aus ganz unterschiedlichen Bereichen meines Lebens.

Wenn ich etwas mit Freude tue, fühlt es sich anders an.

Es kostet mich weniger Überwindung. Ich brauche weniger inneren Druck. Ich komme leichter ins Tun.

Das bedeutet für mich nicht, nur noch das zu tun, worauf ich gerade Lust habe. Manche Dinge müssen getan werden. Manche Wege sind anstrengend. Manche Ziele brauchen Ausdauer und Disziplin.

Aber ich glaube, dass Freude ein ziemlich guter Wegbegleiter ist.

Vielleicht sogar ein Hinweis.

Denn wenn wir unserem eigenen Weg folgen und Freude uns dabei begleitet, entsteht eine andere Art von Energie als dann, wenn wir uns permanent antreiben müssen.

Und deshalb frage ich mich inzwischen immer öfter:

Warum richten wir unser Leben eigentlich so häufig auf Anstrengung aus – und so selten bewusst auf Leichtigkeit?

Darf es auch leichter gehen?

Vielleicht haben wir uns so sehr daran gewöhnt, dass das Leben anstrengend sein muss.

Wir müssen funktionieren, leisten, organisieren, planen, erreichen.

Und irgendwann wird selbst das, was uns eigentlich guttun soll, zur nächsten Aufgabe.

Mehr Sport. Gesünder essen. Meditieren. Früher schlafen. Achtsamer sein.

Noch etwas, das wir richtig machen sollen.

Dabei wünsche ich mir eigentlich etwas anderes.

Mehr Leichtigkeit.

Nicht als Dauerzustand.

Nicht als Forderung an mich oder an das Leben.

Sondern als Ausrichtung.

Vielleicht darf ich mich immer wieder fragen:

  • Wo mache ich es mir gerade unnötig schwer?
  • Worauf richte ich meine Aufmerksamkeit?
  • Was ist bereits da?
  • Und worauf kann ich mich heute freuen?

Gedanken für dich

  • Welche Gedanken begleiten dich morgens als Erstes?
  • Startest du eher mit dem, was fehlt – oder mit dem, was bereits da ist?
  • Worauf kannst du dich heute freuen?
  • Wo dürfte es in deinem Leben ein wenig leichter werden?

Eine kleine Übung

Bevor du morgen früh aufstehst, bleib für einen Moment liegen.

Atme bewusst ein und aus.

Und beobachte zunächst nur, welche Gedanken auftauchen.

Versuche nicht, sie wegzuschieben oder zu verändern.

Frage dich anschließend:

Worauf darf ich mich heute freuen?

Vielleicht ist es etwas Großes.

Vielleicht nur der erste Kaffee.

Ein Spaziergang.

Ein Mensch, den du sehen wirst.

Ein Moment nur für dich.

Oder einfach die Tatsache, dass ein neuer Tag vor dir liegt.

Nimm diesen Gedanken für einen Moment mit, bevor dein Alltag beginnt.


Und morgen früh?

Dieser eine Satz hat etwas in mir angestoßen.

Jeden Morgen auf Freude meditieren.

Ich probiere gerade für mich aus, was passiert, wenn Freude nicht irgendwann im Laufe des Tages auftauchen soll, sondern wenn ich ihr schon morgens bewusst Raum gebe.

Noch bevor das Hamsterrad beginnt.

Noch bevor ich funktionieren muss.

Noch bevor aus dem neuen Tag eine Liste von Aufgaben geworden ist.

Einfach einen Moment da sein.

Atmen.

Und mich daran erinnern, dass dieser Tag nicht nur aus Dingen besteht, die ich erledigen muss.

Ich darf ihn auch erleben.

Vielleicht ist das für mich gerade ein kleiner Weg zu mehr Leichtigkeit.

Nicht das Leben leichter machen zu müssen.

Sondern mich selbst immer wieder daran zu erinnern, dass ich auch leicht durch das Leben gehen darf.


Du möchtest diesen Gedanken nicht nur denken, sondern erfahren?

Aus diesem Gedankenraum entsteht eine Morgenmeditation zum Thema Freude.

Sie soll dich dabei begleiten, noch vor dem Start in den Alltag einen Moment innezuhalten, deine Gedanken wahrzunehmen und dich bewusst mit Freude und dem zu verbinden, was bereits da ist.

Die Meditation ist gerade in Vorbereitung.


Zum Schluss

Die Gedanken, die ich heute mit dir geteilt habe, sind keine allgemeingültigen Wahrheiten.

Es sind meine persönlichen Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnisse – das, was ich gerade für mich beobachte und was sich für mich im Moment stimmig anfühlt.

Vielleicht findest du dich darin wieder. Vielleicht siehst du manches ganz anders. Und genau das finde ich spannend.

Denn für mich geht es bei diesen Gedankenräumen nicht darum, Antworten vorzugeben. Es geht darum, bewusster hinzuschauen, die eigenen Gedanken zu beobachten und vielleicht die eine oder andere Frage mit in den Alltag zu nehmen.

Für mich fühlt es sich gerade gut an, meine Aufmerksamkeit immer wieder bewusst auf Freude, Fülle und Leichtigkeit auszurichten.

Nicht weil alles leicht sein muss.

Nicht weil schwere Gedanken und schwierige Tage keinen Platz haben dürfen.

Sondern weil ich immer mehr merke, welchen Einfluss meine Gedanken darauf haben, wie ich meinen Tag und letztlich mein Leben erlebe.

Vielleicht ist es eine lebenslange Aufgabe, sie immer wieder wahrzunehmen und neu auszurichten.

Wie ist das bei dir?

Mit welchen Gedanken startest du morgens in den Tag? Und glaubst du, dass wir mehr Leichtigkeit in unser Leben bringen können, wenn wir unsere Aufmerksamkeit bewusster auf Freude und Fülle richten?

Schreib mir gerne deine Gedanken dazu. Vielleicht hast du ganz andere Erfahrungen gemacht oder eine andere Sicht darauf.

Genau dafür soll hier Raum sein.

Vielleicht verändert ein Gedanke nicht dein Leben.

Aber vielleicht verändert er deinen Morgen.

Archiv

  • August 2026
  • Mai 2012

Kategorien

  • Gedankenräume

Donec pede justo

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Aenean commodo ligula eget dolor.

Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus.

Service

Impressum

Datenschutz

AGB’s

Kontakt

+49 176 62717556

info@yoga-wesel.de

Auszeit Yoga

Bewegung • Entspannung • Bewusstsein

Wir freuen uns auf Dich.

© Copyright - Yoga in Wesel - Enfold WordPress Theme by Kriesi
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
Link to: Gedankenraum #1 Link to: Gedankenraum #1 Gedankenraum #1
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen